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Die zwölf Meldungsarten im Überblick
Was auf dieser Website unterschieden wird, wie oft die Arten vorkommen und wie verlässlich sie sind.
Die Meldungen sind in zwölf Arten gegliedert. Sie unterscheiden sich stark darin, wie häufig sie auftreten und wie lange sie gelten – von der Baustelle, die Monate steht, bis zum Falschfahrer, der nach Minuten wieder verschwindet.
Dauerhafte Meldungen
Baustellen sind die häufigste Art und die einzige, die lange im Voraus bekannt ist. Wo ein geplantes Ende angegeben ist, steht es dabei; überschrittene Termine sind gekennzeichnet.
Feste Blitzer bleiben über Jahre am selben Ort. Wo bekannt, ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit vermerkt. Sie sind auf dieser Website keine Meldungsart neben Stau und Unfall, sondern eine eigene Ebene der Karte: Über die Schaltfläche Feste Blitzer lassen sie sich einblenden, und unter jeder Karte steht ihre Zahl mit dem Verweis auf die vollständige Liste. Eine Anlage, die seit Jahren dort steht, gehört nicht in dieselbe Reihe wie ein Stau, der seit zehn Minuten steht.
Teilstationäre Blitzer liegen zwischen den beiden anderen Blitzerarten. Es sind Messgeräte in einem Anhänger, oft „Blitzeranhänger" genannt: Sie stehen Tage oder Wochen an einer Stelle und ziehen dann weiter. Wer heute dort vorbeikommt, findet die Anlage morgen wahrscheinlich wieder und in einem Monat mit einiger Sicherheit nicht mehr. Genau deshalb sind sie – im Unterschied zu den festen Anlagen – eine Meldungsart wie die mobilen Blitzer und die Baustellen: Sie stehen in den Listen, in der Aufteilung nach Meldungsart und von sich aus auf der Karte. Anders als die festen Blitzer tragen sie außerdem eine Verlässlichkeitsangabe – ein Anhänger steht eben nicht mit derselben Gewissheit dort wie eine gemauerte Säule.
Diese drei Arten, die mobilen Blitzer und die Sperrungen zählen nicht als Störung. Sie erscheinen auf der Karte, in den Listen und auf ihren eigenen Seiten, gehen aber nicht in die Zahl der Störungen und nicht in den Lagewert ein. Die Begründung steht ausführlich beim Lagewert.
Kurzlebige Meldungen
Stau und Unfall beschreiben den aktuellen Verkehrsfluss und verschwinden, sobald die Fahrbahn wieder frei ist. Mobile Blitzer wechseln mehrmals täglich den Standort. Hindernisse – Gegenstände oder Tiere auf der Fahrbahn – gelten meist nur Minuten.
Pannenfahrzeuge sind eine eigene Art und nicht bloß ein Fall von Hindernis. Der Unterschied ist nicht sprachlich: Ein Gegenstand liegt irgendwo, ein liegengebliebenes Fahrzeug steht dort, wo es ausgefallen ist – auf dem Seitenstreifen kostet das kaum Zeit, auf einem Fahrstreifen fällt dieser aus, und in einer Baustelle ist es die gefährlichste Art von Hindernis. Meldungen dieser Art enden mit dem Abschleppwagen.
Geisterfahrer sind die seltenste und kurzlebigste Art. Zum Glück kommt das sehr selten vor: Im Schnitt werden etwa zwei Falschfahrer pro Tag erfasst oder gemeldet. Die Warnung gilt nur wenige Minuten. Deshalb stehen sie nicht in den Typ-Leisten und nicht auf den Ortskarten, sondern auf einer eigenen Seite in der Hauptnavigation – dort mit allen aktuellen Meldungen, Verhaltenshinweisen und dem Hinweis, dass Blitzer.de mit der cloudbasierten Falschfahrerwarnung von Bosch (WDW) zusammenarbeitet.
Sperrung heißt: die Fahrbahn oder eine Richtung ist nicht befahrbar. Anders als eine Baustelle, die oft nur einengt, ist hier kein Durchkommen. Die Meldung gilt, bis die Sperrung aufgehoben ist.
Wetterabhängige Meldungen
Rutschgefahr und schlechte Sicht treten nur bei bestimmten Wetterlagen auf: Schneefall, Eisregen, Aquaplaning, Nebel, Starkregen. Außerhalb solcher Lagen liegen dazu über längere Zeit gar keine Meldungen vor, und eine leere Seite ist dann die richtige Antwort und kein Fehler.
Die Zeichen auf der Karte
Die Marker der Karte sind dieselben Zeichnungen, die auch die Blitzer.de-App setzt: ein oranges Warnzeichen für jedes Ereignis, ein Tropfen für jede Geschwindigkeitskontrolle. Der Tropfen trägt die zulässige Höchstgeschwindigkeit und seine Farbe die Art der Anlage – orange für eine mobile Messung, violett für einen Anhänger, rot für eine feste Anlage. Ein V statt einer Zahl heißt: das Tempo ist variabel oder nicht bekannt. In der Meldung steht dann „variabel“ oder „unbekannt“.
Ein dunkler Kreis mit einer Zahl darin ist keine einzelne Meldung, sondern deren Anzahl in der Umgebung dieses Punktes. Er erscheint, solange der Ausschnitt zu weit ist, um die Meldungen einzeln zu zeigen; ein Hineinzoomen löst ihn auf.